Wie gelingt der Übergang aus stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe in ein eigenständiges Leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Projekts „Leinen los, statt Anker setzen“ der Abteilung Forschung und Entwicklung des Wahrendorff Klinikums. Wahrendorff bietet dieses praxisnahe Angebot für Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen an. Es unterstützt den Wechsel aus stationären Hilfen in eigenständiges Wohnen, Arbeit und Bildung. Dabei folgt es konsequent den Prinzipien der gemeindepsychiatrischen Versorgung.
Teilhabe scheitert selten an Konzepten. Meist scheitert sie an der Realität.
Darüber sprach Dr. Julia Krieger aus der Forschung & Entwicklung von Wahrendorff in einem Podcast mit Daniela Busche am Beispiel des Projekts „Leinen los, statt Anker setzen“. Das Projekt unterstützt Bewohnerinnen und Bewohner dabei, sich aus dem Wahrendorff Wohnen, nach außen zu orientieren.
Es geht um Stigmatisierung, Einsamkeit und strukturelle Hürden. Es geht aber auch um etwas, das oft untergeht: die Offenheit der Menschen vor Ort, zum Beispiel bei Arbeitsmöglichkeiten. Und es geht darum, warum Hoffnung, Beziehung, Gemeinschaft und Genesungsbegleitung oft mehr bewirken als jede noch so gut gedachte Maßnahme. Am Ende bleibt: Teilhabe entsteht nicht in Systemen, sondern zwischen Menschen.
Wer reinhören möchte:
Apple: Sehnder Busch(e)funk mit Dr. Julia Krieger | Spotify: Sehnder Busch(e)funk mit Dr. Julia Krieger
Mehr Informationen und mehr zum Hören:
Zum Lesen: Flyer Außenorientierung
Zum Forschen: Projekt Leinen, statt Anker setzen
Zum Hören: ffn – Die Kirche | Mitschnitt Genesungsbegleitung mit Dr. Julia Krieger aus der Forschung & Entwicklung im Klinikum Wahrendorff




