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Besuch aus dem Landtag bei Heilerziehungspflege-Auszubildenden

Die Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf und Constantin Grosch (beide SPD) besuchten im März die Heilerziehungspflege-Auszubildenden von Wahrendorff. Unter anderem wurde diskutiert, dass es in den Bundesländern unterschiedliche Auslegungen gibt, welche Aufgaben Heilerziehungspflegende in der Praxis durchführen dürfen.
Die Klasse 2020-08, die sich zur Heilerziehungspflege an der APS ausbilden lässt, hatte die Freude, gemeinsam mit Jonas Schönleber, dem Fachbereichsleiter für Heilerziehungspflege an der APS (ganz links), und Jennifer Wesemann, der Schulleiterin (2. v. rechts), fachliche Diskussionen mit den Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf und Constantin Grosch zu führen. Diese waren auf Einladung von Katrin Assion, der Geschäftsführerin der APS, in die Schule gekommen (1. Reihe von links nach rechts). (Foto: APS/Petra Perleberg)

Niedersachsen sollte Heilerziehungspflegende als Pflegefachkräfte anerkennen

Das war Ende März ein spannender Vormittag für die Klasse 2020-08 der Akademie für Pflege und Soziales APS in Hannover. Die Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf und Constantin Grosch (beide SPD) besuchten im März die Heilerziehungspflege-Auszubildenden von Wahrendorff. Und es gab eine Menge gemeinsamen Gesprächsstoff und einen regen Austausch zwischen den Politkern und den angehenden Experten für Inklusion und Teilhabe. In der Heilerziehungspflege betreut man Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, so selbstständig wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu werden individuelle Fähigkeiten gestärkt und vorhandene Ressourcen ausgebaut.

Unter anderem wurde diskutiert, dass es in den Bundesländern unterschiedliche Auslegungen gibt, welche Aufgaben Heilerziehungspflegende in der Praxis durchführen dürfen. In Baden-Württemberg gehören zum Beispiel auch Maßnahmen der Behandlungspflege dazu. Katrin Assion, Geschäftsführerin der APS, forderte die Landesregierung auf, die unterschiedlichen Auslegungen auf Landesebene, die auch für die Ausbildung gelten, zu vereinheitlichen. Außerdem sei es wichtig, die Ausbildung bekannter zu machen und für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. „Um uns herum schließen Schulen diesen Ausbildungsgang, weil es keine Bewerbenden gibt. Viele Ausbildungssuchende wissen nicht, dass es diesen Beruf gibt und wie abwechslungsreich und modern die Inhalte sind“.

Heilerziehungspfleger können später in verschiedenen Feldern arbeiten, wie Tagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Werkstätten für Menschen mit Behinderung und in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie, in ambulanten Diensten, in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Kindertageseinrichtungen und an Schulen.

Technischer Medienraum für Podcasts dank Förderung aus dem Digitalpakt

Abschließend gab es von Grosch und Schröder-Köpf eine Einladung an die Klasse in den Niedersächsischen Landtag, die sehr gerne angenommen wurde. Und von der Schule gab es einen großen Dank für die Unterstützung aus dem Digitalpakt des Landes Niedersachsen, mit dessen Unterstützung ein technischer Medienraum für Podcasts eingerichtet werden konnte. „Der Raum ermöglicht es unseren Auszubildenden, ihre Stimmen und Geschichten zu teilen und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern“, freut sich Katrin Assion über die neuen Möglichkeiten. „Dank der Förderung aus dem Digitalpakt können wir nun eine erweiterte Lernumgebung bieten, die auf die Herausforderungen und Anforderungen der digitalen Welt vorbereitet. So können wir einen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz und der digitalen Bildung leisten.“

Mehr Informationen: www.aps-hannover.de.

 

Pressemitteilung und Downloads

Pressemitteilung Besuch aus dem Landtag
Pressefoto Besuch aus dem Landtag

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