Das Fachkrankenhaus für die Seele
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22. September 2019

Willkommen zum XIII. Symposium Suchtmedizin

Einladung zum XIII. Symposium der Suchtmedizin

Frauen sind anders, Männer aber auch! - Geschlechtsspezifische Suchtarbeit

Mittwoch, den 17. September 2014 um 14 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören, das wissen wir spätestens seit dem Bestseller von Allan & Barbara Pease. Aber hinterfragen wir auch genug, woher solche vermeintlichen Geschlechterunterschiede eigentlich kommen? Sind wir so geboren oder werden wir so gemacht? Und was bedeuten unterschiedliche Geschlechter für die Behandlung psychiatrischer Krankheitsbilder?

Die Reaktionen von Männern und Frauen beim Konsum von Alkohol unterscheiden sich ohne Frage, allein aufgrund verschiedenartiger anatomischer und biologischer Voraussetzungen. Diese Faktoren können jedoch die oft unähnlichen Entstehungs- und Verlaufsgeschichten von Suchtmittelabhängigkeiten bei Männern und Frauen bei weitem nicht hinreichend erklären.

Die Erklärung einer Suchtentstehung braucht mit Sicherheit ein weitaus komplexeres Modell, das soziale, psychologische und kulturell bedingte Verhaltensweisen berücksichtigt und die individuelle Lebensgestaltung und den Umgang mit Belastungsfaktoren nicht außer Acht lässt.

Die Geschichte eines jeden Suchtkranken ist einzigartig – somit muss auch die Hilfe für jeden einzelnen individuell angepasst sein. Diesem interessanten Thema widmen wir unser XIII. Symposium Suchtmedizin.

Dr. med. Roman Zakhalev
Oberarzt Suchtmedizin

Dr. med. Michael Hettich
Chefarzt der Psychosomatik und Suchtmedizin am Klinikum Wahrendorff

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