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21. September 2019

Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann besucht im Rahmen der Sommertour die Psychiatrisch-Psychosomatische Klinik Celle

Veröffentlicht am Mittwoch, 17.08.2016
Zuletzt geändert am Montag, 06.05.2019

Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann (SPD) besuchte am 15. August die Psychiatrisch-Psychosomatische Klinik Celle im Rahmen Ihrer Sommertour.

„Vor fast genau einem Jahr war ich hier auf der Eröffnungsfeier und es ist wirklich bemerkenswert zu sehen, wie nötig diese Klinik und ihre Arbeit in der Region sind“, sagte Lühmann. „Hier wurde wirklich eine bedeutende Versorgungslücke geschlossen“. Begleitet wurde die Abgeordnete von ihrem Vater, dem FDP Politiker Dieter Lüddecke und dem Mitarbeiter ihres Büros in Celle Jan Henner Putzier. 

Die Leitende Ärztin Dr. Juliane Liersch, Geschäftsführer Dr. Rainer Brase, Verwaltungsleiterin Nina Prothe und Pflegedienstleiterin Inken Bartsch hatten bei einer Führung durch das Haus auf therapeutische und bauliche Besonderheiten hingewiesen. Eine der besonderen Leistungen der Klinik ist die enge Verzahnung von stationärer Behandlung und der teilstationären Behandlung in der Tagesklinik, die zu einer schnelleren Genesung beiträgt. 

Die Präsenz und Akzeptanz vor Ort ermöglichen einen frühzeitigen Behandlungsbeginn und Unterstützen so die Genesung. „Durch das Vorhandensein einer Klinik direkt in Celle ist eine deutlich bessere Vernetzung mit den zuweisenden Hausärzten möglich“, erklärte die Leitende Ärztin Dr. Juliane Liersch. „Und durch unsere Psychiatrische Instituts-Ambulanz (PIA) sind wir auch in Notfällen stets ansprechbar.“ Patienten kommen wegen der besseren Erreichbarkeit früher und „freiwilliger“ in Behandlung, was zu einer schnelleren Heilung führt. „90 Prozent unserer Patienten in Celle sind im berufsfähigen Alter. Mit unseren messbar kürzeren Verweildauern helfen wir den Patientinnen und Patienten auch dabei, gut wieder ins Arbeitsleben zurück zu kehren und ihre Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärte Geschäftsführer Rainer Brase.

Lühmann sprach ein wichtiges Problemfeld an: die Fachärztliche Versorgung in der Fläche. Die hier bestehenden Versorgungslücken, gerade in der psychiatrischen Behandlung, können derzeit nicht abgedeckt werden. Dieses Thema nimmt Kirsten Lühmann ebenso mit nach Berlin wie das Thema ‚fachärztliche Zweitmeinung‘ als Möglichkeit für alle Patienten. Krankenhäuser, so erklärte Geschäftsführer Dr. Rainer Brase, sorgen mit ihren Hierarchien dafür, dass eine stetige Qualitätskontrolle durchgeführt wird, weil immer mehrere Ärzte auf eine Diagnose schauen. Diese fachliche Kontrolle, die den einzelnen Behandler ja auch entlastet, gibt es für niedergelassene Ärzte so nicht. Hier wäre es wünschenswert, durch eine Zweitmeinung nicht nur den Patienten die Sicherheit zu geben, die bestmögliche Behandlung zu erhalten, sondern auch den niedergelassenen Ärzten eine Last von den Schultern zu nehmen.

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