Das Fachkrankenhaus für die Seele
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18. November 2019

Klinikum Wahrendorff im kontinuierlichen Austausch mit Anwohnern

Veröffentlicht am Freitag, 19.08.2016
Zuletzt geändert am Montag, 06.05.2019

Verkehrssituation an der B 65 erfordert gegenseitige Rücksichtnahme

Danny Geidel (2. v. re.) leitet das Verkehrssicherheitstraining für die Bewohner im Klinikum Wahrendorff. Holger Heipl (li.) im Gespräch mit der Anwohnerin Renate Plexnies.

Sie ist stark befahren, die B 65. Und nicht alle Verkehrsteilnehmer halten sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Aus Köthenwald kommend sind 70 Stundenkilometer zugelassen und aus Ilten kommend 50 km/h. Dazwischen liegen an der Schaftrift die WahrenWohnWelten des Klinikum Wahrendorff.

Renate Plexnies, Anwohnerin aus Ilten, fährt diese Strecke jeden Tag, um mit ihrem Hund in Köthenwald spazieren zu gehen. „Der Verkehr ist hier immens hoch, viele fahren zu schnell und einige Bewohner der WahrenWohnWelten warten nicht immer das Grün der Ampelanlage ab. Ich habe große Sorge, dass hier etwas passiert." 

Renate Plexnies schaut nicht nur zu, sie wird auch aktiv. So spricht sie Holger Heipl, Leiter der WahrenWohnWelten direkt auf die Situation an. „Ich begrüße es sehr, dass Frau Plexnies den direkten Kontakt gesucht hat", so Heipl. Und prompt lud er die Iltenerin ein, an einem der regelhaften Verkehrssicherheitstrainings vor Ort teilzunehmen. Denn im Klinikum Wahrendorff gibt es seit 2011 ein strukturiert aufgebautes Verkehrssicherheitskonzept, dass in enger Abstimmung mit der Polizei Burgdorf entstanden ist. Danny Geidel, ebenfalls Heimleiter im Klinikum Wahrendorff, ist hier zuständig und organisiert mit einer ganzen Reihe an Mitarbeitern, sogenannte Mobilitätstrainer, regelhafte Verkehrstrainings. „Für die Patienten und Bewohner ist im Klinikum Wahrendorff ein Verkehrsführerschein obligatorisch", so Geidel.

Die Bewohner der WahrenWohnWelten und Renate Plexnies kamen vor Ort ins Gespräch. Allen Beteiligten war klar, es geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Das heißt bei den LKWs und PKWs Geschwindigkeit runter und bei den Bewohnern, auf den Verkehr achten, Geschwindigkeiten einschätzen und Ampelphasen abwarten, auch wenn es lange dauert. „Und das alles geht nur mit Rücksicht aufeinander, egal ob mit oder ohne seelische Erkrankung", fasst Heipl zusammen und bedankte sich bei Renate Plexnies für ihre gesellschaftliche Verantwortung.

Pressefotos

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