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3. Dezember 2020
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VHS Hannover und das Klinikum Wahrendorff kooperieren

Veröffentlicht am Freitag, 30.10.2020
Zuletzt geändert am Freitag, 30.10.2020

Für die seelische Gesundheit: Prävention durch Information

Prof. Dr. Marc Ziegenbein fördert und verbreitet gemeinsam mit der VHS Hannover Wissen über psychische Erkrankungen. (Foto: Klinikum Wahrendorff_Bargiel_Steeg)

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) und das Klinikum Wahrendorff widmen sich in einer neuen Kooperation dem Thema „Seelische Gesundheit“. Gemeinsam werden die VHS und das Klinikum die jeweils vorhandenen Kompetenzen und Potenziale einsetzen, um attraktive bürgernahe Bildungsinhalte zur seelischen Gesundheit anzubieten. Erfahrene Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen sowie Ärzt*innen des Klinikums stehen zukünftig als Referent*innen in einzelnen Kursen, Vorträgen oder einer Reihe zur Verfügung. Veranstaltungsformate starten in Zeiten der Corona-Pandemie zunächst online.

„Mit diesem Angebot wollen wir Prävention durch Information erreichen und den Menschen helfen, die in der aktuellen Lage besonders leiden. Ich freue mich sehr, dass wir in dieser Kooperation mit dem Klinikum Wahrendorff einen kompetenten Partner an unserer Seite haben“, begrüßt Hannovers Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski die Zusammenarbeit zwischen VHS und Klinikum.

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie treten in weiten Teilen der Bevölkerung Krisen-, Stress- und Angstsituationen auf“, fasst Prof. Dr. med. Marc Ziegenbein, Chefarzt und Ärztlicher Direktor am Klinikum Wahrendorff, zusammen. Seelische und körperliche Symptome lassen sich nicht einfach abstellen. Sie entziehen sich der bewussten Kontrolle. Betroffene fühlen sich vielfach ausgeliefert, hilf- und machtlos – weit entfernt von der eigentlich erwünschten Lebensführung und stärkenden Ressourcen. „Die Folgen der Pandemie und der Shutdowns werden die Menschen in aller Unsicherheit und zum Teil mit hoher Existenzangst noch lange begleiten“, ist sich Prof. Dr. Ziegenbein sicher.

Auftakt mit Vortrag zur Corona-Pandemie
Auftakt in der Kooperation bildet der kostenfreie Online-Vortrag von Prof. Dr. med. Marc Ziegenbein „Corona-Pandemie: Jenseits der Normalität“ am Dienstag, 24. November 2020, von 18 bis 20.15 Uhr. Und darum geht es: Unsere Gesellschaft spaltet sich gerade sehr deutlich auf. Einige Menschen kehren mit viel Zuversicht in den Alltag zurück, andere wiederum machen sehr vorsichtig und zögerlich die nötigsten Schritte. Was aber alle eint, ist die schwebende Ungewissheit jenseits der „bekannten Normalität“. Erfahrungen zeigen Muster auf: Solange Menschen in einer Krise mit deren Bewältigung und dem Aushalten beschäftigt sind, funktionieren sie. Wenn wieder eine gewisse Normalität herrscht, dann kommt der Zusammenbruch. Studien belegen diese Erfahrungen. Prof. Dr. Ziegenbein erwartet, dass in den nächsten drei bis sechs Monaten mit einer verstärkten Zunahme von Depressionen zu rechnen ist, oft auch vergesellschaftet mit Ängsten. Die sind häufig Teil der Depressionen. Auch Alkohol wird in Krisensituationen und wegfallenden Strukturen häufig schleichend mehr getrunken. Wie aber kann man am besten mit den Sorgen, Ängsten und dem Stress umgehen? Prof. Dr. Ziegenbein gibt Tipps für Situationen in seelischer Not.

Anmeldungen sind direkt bei der VHS möglich, per E-Mail an
Kompetentsein.vhs(at)hannover-stadt.de oder telefonisch unter 0511 168 43918.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-hannover.de, www.wahrendorff.de und im Online-Magazin: www.wahre-seele.de


Pressemitteilung und Downloads

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Pressefoto Kooperation VHS Hannover1,67 Mb
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