Das Fachkrankenhaus für die Seele
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22. September 2019

Klinikum Wahrendorff verabschiedet Pastor Martin von Brück

Veröffentlicht am Freitag, 29.08.2014
Zuletzt geändert am Donnerstag, 09.05.2019

Arche Noah ist seine biblische Lieblingsgeschichte

Zum Ende August 2014 beendet Pastor Martin von Brück seine Tätigkeit als Krankenhausseelsorger im Klinikum Wahrendorff aus gesundheitlichen Gründen. Er wird zukünftig eine ¾ Stelle in der Kirchengemeinde Immensen ausfüllen. „Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit“, so Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikums Wahrendorff, dem Fachkrankenhaus für die Seele. „Sechs Jahre haben Sie an zwei festen Tagen in der Woche und unzähligen Stunden darüber hinaus, Patienten, Bewohner und Mitarbeitende in oftmals schweren und belastenden Situationen begleitet.“  Dabei stand selten die große Predigt im Mittelpunkt, sondern vielmehr waren es einfache und direkte Fragen, auf die Pastor Martin von Brück eben auch einfache und direkte Antworten finden musste.

„Ich habe meine Arbeit hier gern getan und gehe mit gemischten Gefühlen“, so der Immenser Pastor. „Ich muss aber auch auf die Signale meines Körpers hören.“  Er habe in den sechs Jahren viel an Erfahrung dazu gewinnen können. Dazu waren auch die sehr guten Fortbildungsangebote im Klinikum förderlich. „Mir war es wichtig, daran mitzuwirken, dass die Menschen im Wahren Dorff einen Zufluchtsort für Ihre Ängste finden und wir Ihnen Hoffnung mit auf den Weg geben können.“  Dr. Brase überreichte Pastor von Brück zum Abschied daher auch ein Bild der Arche Noah aus der Kunsttherapie Köthenwald. Die Arche Noah ist die biblische Lieblingsgeschichte des Pastors und Krankenhausseelsorgers. Das Symbol der Flut steht für ihn für die Ängste, die Arche für die Errettung aus der Angst und der Regenbogen als Symbol für die Hoffnung.

Pastor von Brück sprach den Mitarbeitenden im Klinikum großen Respekt für die verantwortliche Tätigkeit aus. Beispielhaft nannte er die wichtige Arbeit der Soziotherapie mit ihrer integrativen Arbeit für Wiedereingliederung in das alltägliche Leben.  Eine Nachfolgeregelung  für Pastor von Brück, so das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, ist noch nicht geklärt. Das bleibende Seelsorgeteam mit Pastorin Hille de Maeyer und Diakon Werner Mellentin wird die Seelsorge im Klinikum Wahrendorff gemeinsam fortführen.  Dazu gehören u. a. Gespräche und Andachten.  Jeden zweiten Sonntag findet zudem um 09.30 Uhr ein Gottesdienst im Dorff-Gemeinschaftshaus für Bewohner und Patienten statt. 

Das Klinikum Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele.

Es ist ein großer Komplettanbieter für Psychiatrieversorgung und liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover. Das Klinikum verfügt über 260 Krankenhausbetten und 200 teilstationäre Plätze. Im Heimbereich finden über 950 Bewohner eine individuelle und fachlich anspruchsvolle Versorgung. Mit 1.200 Mitarbeitenden ist es der größte regionale Arbeitgeber und mit über 100 Ausbildungsplätzen einer der wesentlichen Ausbildungsbetriebe. Das Klinikum Wahrendorff sichert in Niedersachsen die psychiatrische Versorgung für die östliche Region Hannover und die Stadt und den Landkreis Celle.

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