Das Fachkrankenhaus für die Seele
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3. Juni 2020
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Häufige Fragen

Wir haben häufig gestellte Fragen gesammelt. Diese Fragen werden hier beantwortet. Klicken Sie einfach mit der Maus auf Ihre Frage.

Allgemeine Fragen

Welche Erkrankungen werden behandelt?

Auf unseren Stationen und in unseren Tageskliniken behandeln wir alle seelischen Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Psychosen, posttraumatische Belastungsstörungen, Schizophrenie, Abhängigkeitserkrankungen, neurologische Erkrankungen im Alter, aber auch psychosomatische Erkrankungen wie Burnout. 

Nicht behandelt werden schwere Formen von Essstörungen, Erkrankungen mit erforderlicher EKT-Behandlung (Elektro-Krampf-Therapie), Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (siehe unter Fakten zur Behandlung) und Patienten, die im Rahmen von StGB (§ 63, § 64 im Maßregelvollzug) behandlungsbedürftig sind.

Wie bekomme ich einen Aufnahmetermin?

Unsere Aufnahme steht Ihnen zu folgenden Zeiten  für alle Fragen bezüglich der Aufnahme zur Verfügung:

Mo. bis Do.:

07:30 bis 17:00 Uhr

Fr.:

07:30 bis 15:00 Uhr

Sie erreichen die Aufnahme unter der Telefonnummer 05132-90-2929.
Außerhalb der Bürozeiten der Aufnahme und in Notfällen wenden Sie sich direkt an die Telefonzentrale unter 05132-90-0.

 

Was ist vorab zu regeln?
  • - Wichtige Personen (Familie, Freunde und Nachbarn) über Abwesenheit informieren und ggf. zur Versorgung der Wohnung, der Haustiere, Leerung des Briefkastens o.ä. beauftragen 
  • - Deckung laufender Kosten während des Aufenthaltes sicherstellen (Miete, Telefon, Internet, Strom, etc.) 
  • - Wichtige Termine verschieben

Ich habe Kinder: Gibt es die Möglichkeit einer Kinderbetreuung während der Behandlung?

Ja, hier gibt es gute Hilfen. Wenn Sie keine Betreuungsmöglichkeiten für Ihre Kinder haben, erhalten Sie Unterstützungsleistungen von Ihrer Krankenkasse (z.B. Haushaltshilfe) oder über das Jugendamt (z.B. sozialpädagogische Familienhilfe). Wenn für Sie eine Aufnahme geplant ist, melden Sie sich vorab beim Sozialdienst der jeweiligen Station, der Sie bei den notwendigen Schritten berät und unterstützt.

Fakten zur Behandlung

Dauer:
Die Dauer Ihres stationären oder teilstationären Aufenthaltes ist je nach Erkrankung individuell unterschiedlich. Der Richtwert einer tagesklinischen Behandlung liegt bei 4-6 Wochen.

Alter der Patienten:
Grundsätzlich werden im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich Patienten ab dem Erwachsenenalter (18 Jahre) behandelt. Zudem verfügen wir über eine allgemeinpsychiatrische Station, die Patienten ab dem 16. Lebensjahr aufnimmt.

Kosten:
Die Kosten Ihres stationären und teilstationären Aufenthaltes im Klinikum trägt die jeweilige Krankenversicherung. Für Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung fallen während des stationären Aufenthalts pro Tag 10.- € Krankenhaustagegeld an (max. für 28 Tage pro Kalenderjahr). Dafür erhalten Sie zum Ende Ihres Aufenthalts von  unserer Verwaltung eine Rechnung. Während des Behandlungszeitraums ist der Patient krankgeschrieben. (Unter dem Stichwort „Befreiung von Zuzahlungen“ kann Sie der Sozialdienst über Anspruchsmöglichkeiten und Antragsverfahren beraten).

Muss ich zu den Mahlzeiten etwas dazu bezahlen? Gibt es verschiedene Kostformen?

Die Speisenversorgung erfolgt durch unsere unternehmenseigene Dorff-Küche, welche täglich ein ausgewogenes und auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmtes Speisenagebot frisch zubereitet.

Sie erhalten während Ihrer stationären Behandlung täglich drei Mahlzeiten inkl. Getränke.

Im tagesklinischen Bereich bekommen Sie je nach Tagesklinik ein Frühstück und in jedem Fall ein Mittagessen inkl. Getränke.

Unabhängig davon ob Sie stationär oder teilstationär behandelt werden wird der gesamte Aufenthalt bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse übernommen (Ausnahme: Zuzahlung bei stationärer Behandlung); daher ist auch für die Mahlzeiten nichts zu bezahlen.


Sollten Sie Vegetarier sein, aus religiösen Gründen auf Fleisch oder bestimmte Lebensmittel verzichten oder als Allergiker nicht alles essen dürfen, wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.

Wie erhalte ich einen Termin zur stationären Aufnahme?

Sie brauchen eine Überweisung durch Ihren Arzt. Dann rufen Sie unsere zentrale Aufnahmestelle (Aufnahmemanagement) an und vereinbaren einen Aufnahmetermin für eine stationäre Therapie. Sie erreichen das Aufnahmemanagement unter Tel.: 05132/90-2929 

In unseren Tageskliniken

Was ist eine Tagesklinik?

Eine Tagesklinik ist eine sogenannte „teilstationäre Einrichtung“ und wird auch „Krankenhausbehandlung ohne Bett“ genannt. Das bedeutet, dass die Patienten montags bis freitags von 8:00 bis max. 17:00 Uhr in der Tagesklinik sind. Die Abende, Nächte und Wochenenden werden im gewohnten Umfeld verbracht. Tageskliniken eignen sich daher sehr gut, das Gelernte im Alltag direkt ausprobieren zu können und die eigenen Sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten.

Wie kann ich in einer Tagesklinik aufgenommen werden?

Die Aufnahme in eine Tagesklinik kann als Verlegung aus der vollstationären Behandlung, mit einer Einweisung eines niedergelassenen Arztes oder durch einen direkten Kontakt von Ihnen mit der Tagesklinik oder unserer Aufnahme erfolgen. Die Aufnahme kann nach telefonischer Absprache oder auch im Rahmen eines persönlichen Vorgesprächs vereinbart werden, in dem Sie sich einen Eindruck von der Tagesklinik und von dem Behandlungsteam machen können.

Bitte bringen Sie am Aufnahmetag folgendes mit:
- Einweisung vom Haus- oder Facharzt,
- Versichertenkarte der Krankenkasse,
- ggf. Vorbefunde.

Wie erreiche ich täglich die Tagesklinik?

Ziel der tagesklinischen Behandlung ist  die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Selbstständigkeit. Daher ist es grundsätzlich so, dass unsere Patienten eigenständig anreisen. Nur bei ärztlicher Verordnung können Sie einen Taxidienst in Anspruch nehmen. In diesem Fall unterstützt Sie der Sozialdienst und organisiert die Fahrten vor der Aufnahme.

Kann ich während der medikamentösen Behandlung Auto fahren?

Wir möchten Sie darüber informieren, dass bei vielen psychischen Erkrankungen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen auftreten, die die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Medikamente können insbesondere in der Einstellungsphase zu Müdigkeit sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen führen. Bitte besprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Bezugstherapeuten, ob Sie aus medizinischer Sicht während der teilstationären Behandlung bei uns fahrtüchtig sind.
(Hinweis: Grundsätzlich können die Ihnen entstandenen Fahrtkosten durch Ihre Krankenkasse gemäß. § 60 SGB V teilerstattet werden. Ihre Krankenkasse hält hierfür Formulare bereit; bemühen Sie sich bitte frühzeitig darum.)

Was kann ich tun, wenn es mir außerhalb der Therapiezeit nicht gut geht?

Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich im Krisenfall direkt an unsere Zentrale, um möglicherweise stationär aufgenommen zu werden (05132-900) oder an das kostenlose Sorgentelefon: 0800 – 8459390.

Kann ich von der Therapie freigestellt werden?

Da die kontinuierliche Teilnahme am Therapieprogramm sehr wichtig ist, bitten wir Sie, andere Termine außerhalb der tagesklinischen Öffnungszeiten bzw. Therapiezeiten zu legen. Manchmal ist das jedoch nicht möglich. In diesem Fall können Sie mit Ihrem Bezugstherapeuten für diese Zeit eine Freistellung vom Therapieangebot vereinbaren. In Einzelfällen und bei konkreten Anliegen ist auch eine sogenannte therapeutische Tagesbelastungserprobung sinnvoll. Diese ermöglicht Ihnen, sich im häuslichen und sozialen Umfeld zu erproben und mögliche Schwierigkeiten in der Alltagsgestaltung direkt in der Behandlung mit therapeutischer Hilfe zu bearbeiten. Eine geplante Tagesbelastungserprobung erfolgt allerdings nur mit therapeutischer Empfehlung!

Bekomme ich in der Tagesklinik meine Medikamente?

Sie erhalten vom Pflegepersonal unserer Tageskliniken Ihre angeordneten Medikamente – teilweise täglich, teilweise im Päckchen für die Woche – so lange Sie sich bei uns in Behandlung befinden.

Kann ich während meiner tagesklinischen Behandlung meinen ambulanten Psychotherapeuten aufsuchen?

Nein. Während der teilstationären Behandlung „ruht“ Ihre ambulante Psychotherapie, die Sie nach dem Aufenthalt wieder aufnehmen sollten. Idealerweise vereinbaren Sie bereits vor Ihrem Aufenthalt bei uns einen Folgetermin bei Ihrem ambulanten Psychotherapeuten.

Gibt es Rückzugsmöglichkeiten in den Therapiepausen?

Während der therapiefreien Zeiten können Sie sich in Gruppen- oder Ruheräume zurückziehen oder mit Abmeldung beim Pflegepersonal in der Umgebung Ihre Pause verbringen.

Im Klinikum Wahrendorff

Was muss ich zu einer stationären Behandlung mitbringen?

Unsere Packliste für Sie:
- Einweisung vom Haus- oder Facharzt
- Versichertenkarte der Krankenkasse
- Ggf. Zuzahlungsbefreiungskarte der Krankenkasse (der Sozialldienst unterstützt und berät Sie)
- Allergie-Pass
- Kontaktdaten eines Angehörigen/ Betreuer, der benachrichtig werden soll
- Bekleidung für sportliche Aktivitäten, Unterwäsche, Schlafanzug, ausreichend Bekleidung für den Alltag
- Persönliche Hilfsmittel wie Brillen, Hörgerät, Gehhilfe
- Persönliche Hygiene- und Körperpflegemittel
- Bücher, Zeitschriften, Musik zur individuellen Beschäftigung
- „Taschengeld“ für den kleineren persönlichen Bedarf
Eine Waschmaschine steht kostenfrei zur Verfügung. Ihre täglichen Mahlzeiten erhalten Sie auf Ihrer Station. Handtücher erhalten Sie von uns.

Wie verläuft die stationäre Aufnahme?

Wenn Sie von unserer Aufnahme einen Aufnahmetermin für eine stationäre Therapie erhalten haben, melden Sie sich bitte an diesem Termin bis 10 Uhr auf der Station, die in Ihrem Brief genannt ist. An diesem Tag werden mehrere Fachleute mit Ihnen sprechen. Hier erhalten Sie organisatorische Informationen und Ihren persönlichen Therapieplan. Sollten Sie am Wochenende aufgenommen werden, so findet in jedem Fall eine ärztliche und pflegerische Aufnahme noch am Aufnahmetag statt. Ab Montag folgt dann die umfassende Aufnahme durch die verschiedensten Berufsgruppen.

Wie sieht der stationäre Alltag aus?

Der genaue Stationsalltag sieht auf jeder Station anders aus. Wenden Sie sich bei gezielten Fragen bitte an das Personal Ihrer Station.

Exemplarische Darstellung eines Alltags:
Nach dem morgendlichen Wecken haben Sie Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Danach starten Sie direkt mit Ihrem individuellen Therapieplan. Gegebenenfalls findet auf Ihrer Station eine Morgenrunde statt oder Sie haben vor den ersten Therapien ärztliche Untersuchungen. Mittags wartet dann das von Ihnen gewählte Mittagessen. Und am Nachmittag geht es weiter mit Therapie- oder Freizeitangeboten. Am Nachmittag findet eine gemeinschaftliche Kaffeepause statt. Nach dem Abendessen gibt es eventuell noch eine Abendrunde und danach haben Sie Zeit für sich, bis die Nachtruhe beginnt. Ihre medikamentöse Therapie erhalten Sie entweder vor den Mahlzeiten oder anschließend. Erkundigen Sie sich hierzu bitte ebenfalls beim Stationspersonal.

Wie werde ich auf der Station betreut?

Nach der Aufnahme lernen Sie Ihren "Bezugstherapeuten" kennen, mit dem Sie während Ihres Aufenthaltes wichtige Gespräche führen werden und der für Sie zuständig sein wird. Zusätzlich steht Ihnen rund um die Uhr psychiatrisch geschultes Pflegepersonal (Schwestern und Pfleger) auf Ihrer Station zur Seite. Bei körperlichen Beschwerden sowie in der medikamentösen Therapie betreuen Sie die Stationsärzte. Und sollten Sie Fragen zu Anträgen, Wohnformen, Nachsorge oder ähnlichem haben, steht Ihnen werktags der Sozialdienst Ihrer Station zur Verfügung. Sie werden also in allen Belangen gut betreut.

Welche Therapieangebote gibt es? Darf ich hier mitentscheiden?

Die Therapieangebote sind auf unseren Stationen unterschiedlich. Zum Angebot gehören Gruppentherapien (z. B. therapeutische Gesprächsgruppe, Sozialkompetenz- und Skillstraining, Ergotherapie, Kunsttherapie, Entspannungsverfahren, Musiktherapie oder verschiedene Info-Gruppen), Sporttherapie (z.B. Rücken-Kurse, Fitness-Kurse, Morgenaktivierung) und Einzeltherapien (z.B. Gesprächstherapie, Physiotherapie). Selbstverständlich können Sie bei der Erstellung Ihres individuellen Therapieplanes Wünsche und Bedenken äußern.

Wie oft habe ich Einzelgespräche mit meinem Bezugstherapeuten?

Es gibt einmal wöchentliche Einzelgespräche mit Ihrem Bezugstherapeuten im stationären wie auch teilstationären Bereich. Hier sprechen Sie über Ihre Anliegen, über Ihre Therapie und deren Verlauf. Außerdem können Sie hier frei und offen über Verhaltensweisen und innere Glaubenssätze nachdenken und neue, gesunde Verhaltensmuster einüben.

Welche Freizeitangebote außerhalb der Therapien gibt es?

Während Ihrer therapiefreien Zeit können Sie – in Absprache mit Ihrem Bezugstherapeuten – das klinikinterne Fitnessstudio besuchen und Ausflüge unternehmen. Sie können kochen, fernsehen, Gesellschaftsspiele spielen, Spaziergänge machen oder das Angebot des Pflegepersonals nutzen (z.B. Kegeln oder Stationsausflüge). Außerdem gibt es auf dem Klinikgelände verschiedene Kulturveranstaltungen (z.B. Filmvorführung, Konzerte), die Sie besuchen können.

Darf ich während meines stationären Aufenthaltes Besuch bekommen? Wie sind die Besuchszeiten?

Selbstverständlich dürfen Sie während Ihres stationären Aufenthaltes auch Besuch empfangen. Die Besuchszeiten sind auf den einzelnen Stationen unterschiedlich geregelt. Fragen Sie bitte das Personal auf Ihrer Station.

Wo und wann kann ich während der Behandlung rauchen?

Grundsätzlich sind wir ein "rauchfreies Krankenhaus". Für Patienten, die auch während der Behandlung weiterhin rauchen möchten, gibt es speziell ausgewiesene überdachte Raucherbereiche außerhalb der Gebäude. Ausnahmeregelungen gibt es nur in den geschlossenen/beschützten Stationen, die über ausgewiesene Räumlichkeiten für Raucher verfügen.

Kann ich während der Behandlungen beurlaubt werden, um dringende Angelegenheiten zu erledigen?

Dieses ist in Rücksprache mit Ihrem behandelnden Therapeuten möglich. Es gehört zum gemeindenahen psychiatrischen Versorgungsprinzip unserer Klinik, dass der Kontakt zum sozialen Umfeld während einer Behandlung nicht verloren geht, sondern im Rahmen des sogenannten Sozialtrainings systematisch wiederhergestellt und gefördert wird. So wird darauf hingearbeitet, dass die Patienten die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Angelegenheiten außerhalb der Klinik (z.B. Ämterbesuche) selbst zu regeln.

 

Ich bin im Moment noch krankgeschrieben, werde aber noch einige Wochen auf Station bleiben. Wie geht es finanziell für mich weiter?

Wenden Sie sich bitte an den Sozialdienst Ihrer Station. Dieser wird mit Ihnen zusammen Krankengeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen.

Für die Zeit nach dem Aufenthalt

Wie geht es nach meinem stationären Aufenthalt weiter?

Ihr Bezugstherapeut erarbeitet mit Ihnen wie es nach dem stationären Aufenthalt weiter geht.
Sie haben die Möglichkeit, nach Ihrem stationären Aufenthalt in einer Tagesklinik oder in einer Tagesstätte weiter betreut zu werden. Ggf. kommt auch ambulante psychiatrische Pflege, eine weitere Betreuung in unserer Psychiatrischen Institutsambulanz oder betreutes Wohnen in Betracht. Das multiprofessionelle Team unterstützt Sie bei allen relevanten Schritten auf dem Weg dahin.

Wer unterstützt mich bei Wohnungsproblemen, finanziellen Schwierigkeiten, usw.?

Hierbei unterstützt Sie von Montag bis Freitag der Sozialdienst Ihrer Station und sucht mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen.

Ich bin ohne Arbeitsstelle. Wie läuft es hier finanziell bei längerer Erkrankung?

Wenden Sie sich bitte an den Sozialdienst Ihrer Station, denn je nachdem wie Ihre bisherige Lebensfinanzierung verlief, kann der Sozialdienst entsprechend Finanzierungsanträge mit Ihnen zusammenstellen (z. B. Krankengeld, Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit).

Was ist PIA?

PIA steht für "psychiatrische Institutsambulanz". PIA übernimmt mit einem multiprofessionellen Team die ambulante fachärztliche, therapeutische, sozialarbeiterische, ergotherapeutische und pflegerische (z.B. Depot-Spritze, Blutabnahme) Versorgung von Patienten zwischen der Entlassung aus einem psychiatrischen Krankenhaus und der Weiterbehandlung bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten. PIA ist sozusagen die psychiatrische und soziale Übergangsstufe zwischen zwei Therapieformen. So werden Patienten vollumfänglich auf ihrem Weg betreut. Die Behandlung in der Institutsambulanz ist zeitlich unbefristet; Ziel ist jedoch die Rückführung in das System der Regelversorgung.